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Herzlich Willkommen bei der Kindertagespflege Regenbogenbande.
Ich bin Lena Zühlke und betreue insgesamt mit Herz und Seele 5 Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren.

Pädagogische Konzeption

Kindertagespflege Regenbogenbande

Lena Zühlke

Terlaner Straße 14

79111 Freiburg St. Georgen01748799279 regenbogenbande2019@googlemail.com


Inhalte der Konzeption

1. Vorstellung 

2. Rahmenbedingungen der Kindertagespflegestelle ''Regenbogenbande'' 2.1 Lage

2.2 Beschreibung der Kindertagespflegestelle
2.3 Soziales Umfeld/Einzugsbereich/Außengelände 2.4 Räumlichkeiten/Ausstattung/Material
2.5 Betreuungszeiten und Ferienzeiten
2.6 Anmeldeverfahren, Betreuungskosten

3. Pädagogische Grundsätze 3.1 Bild vom Kind

3.2 Erziehungsziele
3.3 Lernen/Bildung
3.4 Angebote/Projekte
3.5 Rolle der Tagespflegeperson 3.6 Regeln

3.7 Beobachten und Dokumentieren 3.8 Eingewöhnungskonzept

4. Gesundheit und Ernährung 4.1 Art der Ernährung

4.2 Gestaltung der Esssituation 4.3 Körperpflege und Hygiene 4.4 Ruhephasen und Schlaf 4.5 Bewegungsmöglichkeiten

5. Exemplarischer Tagesablauf
6. Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern

7. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

8. Qualitätssicherung und Evaluation der eigenen Arbeit

8.1 Besondere Hygienemaßnahmen




1. Vorstellung meiner Person

Mein Name ist Lena Zühlke, ich bin 1994 in Brandenburg geboren und aufgewachsen. Nach meinem Realschulabschluss habe ich 2014 meine Ausbildung als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk früher ausgelernt, mit dem Hintergrund später einmal als Lebensmittelkontrolleurin zu arbeiten. Bei einem Urlaub verliebte ich mich in die kleine Stadt Freiburg und da ich mich nach einem Ortswechsel sehnte zog ich 2014 hier her. In Freiburg habe ich dann als Filialleitung und später auch als Bezirksleitung in einem Lebensmittelunternehmen gearbeitet. Diese Zeit in dem Beruf hat mich sehr geprägt. Im Januar 2017 kam mein Sohn Ben Leonardo zur Welt. Nach einem Jahr Elternzeit war ich auf der Suche nach einer Betreuung für meinen Sohn. Es hat sich aber für uns nichts passendes ergeben und da das Familienleben mit meinem früheren Beruf als Bezirksleitung nicht harmoniert hätte, entschied ich mich aus voller Überzeugung die Qualifizierung zur Fachfrau für Kindertagespflege zu absolvieren und mit vollem Herzen und viel Liebe als Tagesmutter zu arbeiten. Ich habe einen Beruf gesucht der mich erfüllt, auf den ich mich Morgens freue, wenn ich aufstehe und nicht mit mulmigem Gefühl und Bauchschmerzen zur Arbeit gehen muss. Diesen Beruf habe ich definitiv gefunden, worüber ich unendlich dankbar bin.


2. Rahmenbedingungen der Kindertagespflegestelle Regenbogenbande

2.1 Lage der Kindertagespflegestelle
Die Regenbogenbande befindet sich in der Terlaner Straße 14 in Freiburg St. Georgen. Den Eingang findet man direkt links vom großen bunten Schaufenster. Nebenan gibt es einen schönen kleinen Spielzeugladen Namens ''Firlefanz''. Die Bushaltestelle ''Schneeburgstraße'' ist nur 3 Gehminuten entfernt, dort hält der VAG BUS 11.

2.2 Beschreibung der Kindertagespflegestelle
Ich biete 5 Plätze für Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren deren Eltern eine wöchentliche Betreuungszeit von mindestens 35 Stunden, also 7 Stunden täglich von Montag bis Freitag benötigen.
Die Kindertagespflege befindet sich im Erdgeschoss und ist unterteilt in einem Eingangsbereich 
mit Garderobe und Waschstation, einen großen Spiel,- und Bewegungsraum, einem Schlafraum, einer kleinen abgetrennten Küche (wo ich für die Kinder das Essen zubereite und auch mal mit den Kindern zusammen kochen oder backen) und ein kleines Badezimmer.

2.3 Soziales Umfeld/Einzugsbereich/Außengelände
Das Stadtteil St. Georgen war einst die erste Stadt Freiburgs, hier ist es sehr Kinder- und familienfreundlich und es weist eine ausreichend gute Infrastruktur auf.
Zum nächsten wunderschönen Abenteuerspielplatz sind es nur 10 Gehminuten. Hier ist viel Platz und auch eine kleine Waldecke lädt zum Entdecken ein.
Auch ganz in der Nähe und gut zu Fuß zu erreichen liegt eine große Wiese mit einem angrenzenden Spielplatz, der ganz anders gestaltet ist und somit viel Abwechslung bietet.

Neben unseren Räumlichkeiten steht uns ein kleines Stück Garten zur Verfügung wo wir für die Kinder eine kleine Natur Spielecke einrichten werden mit einer Sitzgarnitur aus Holzstämmen und einer kleinen Matschküche. In Zukunft ist es vom Vermieter geplant, dass hinter dem Haus ein Spielplatz gebaut wird.


2.4 Räumlichkeiten/Ausstattung/Material
Im Eingangsbereich befindet sich für jedes Kind ein Kleiderhacken zum anhängen von Rucksack/Beutel, Jacke, Matsch-Hose und Mütze sowie einen Korb wo Platz ist für Wechselkleidung, Windeln und weiterer persönlicher Sachen. Auch eine Sitzbank ist vorhanden, um das Kind umzuziehen, unterhalb dieser finden auch die Schuhe einen Platz.
In unserer Kita gibt es einen großen Spielbereich für die Kinder. Eine liebevoll eingerichtete Leseecke. In der Spielecke befindet sich eine Spielküche und ein kleiner Einkaufsladen, eine Verkleidungskiste mit verschiedenen Kostümen, ein Bücherregal für die Kinder mit vielen Büchern, eine Holzkugelbahn und ein Spieltisch mit verschiedenen Materialien und Tierspielfiguren. Mitten im Raum befindet sich noch ein Kletterdreieck mit Kletterrampe und Rutsche nach Emmi Pickler Art, ein Balance Board und ein Hausregal mit verschiedenen Holzspielzeugen und ein paar Bücher auch für die Kleinsten.
In einem größeren Regal, ich nenne es unser pädagogisches Arbeitsregal, befinden sich noch allerlei schöne Dinge für die Kinder, unter anderem diverse Naturbauklötzer, Filzmaterialien, Steckspiele, Magnetspiele, Puzzle, weitere Bücher und andere Lernspiele.
Im Schlaf- und Ruhe-Raum befindet sich ein Tipi Zelt zum kuscheln und verstecken Spielen, sowie ein Regal mit Kinderbücher zum vorlesen, Schlafkörbe für die Kleinsten und Holzbetten für die etwas größeren Kinder.
In einer für die Kinder nicht zugänglichen Kommode bewahren wir noch einige Bastelmaterialien auf unter anderem Knete, Fingerfarbe, Buntstifte, Stempel, Ton-u.Krepppapier, Bastelscheren,
Sticker und vieles mehr.


2.5 Betreuungszeiten und Ferienzeiten
Die Betreuungszeiten sind von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
Spätestens um 9 Uhr sollten alle Kinder angekommen sein, dass wir uns alle gemeinsam in Ruhe begrüßen und frühstücken können.
Die Ferienzeiten erstrecken sich auf bis zu 30 Urlaubstage an denen die Kindertagespflegestelle geschlossen bleibt. Hierzu werden Sie rechtzeitig vor Beginn eines neuen Jahres über diese informiert.

2.6 Anmeldeverfahren, Betreuungskosten
Über den TagesmütterVerein in Freiburg findet in der Regel die Vermittlung einer Tagesmutter statt, von dort erhalten Sie unsere Daten, um sich mit uns in Verbindung zu setzten. Wenn Sie uns telefonisch erreicht haben, besprechen wir ein paar grundlegende Informationen und vereinbaren ein erstes Kennenlernen, zusammen mit ihrem Kind. Wenn wir uns alle sympathisch sind und Interesse an einem Betreuungsplatz besteht, vereinbaren wir einen Termin für die schriftlichen Formalitäten und setzen einen Vertag auf. Hierzu wäre es gut, wenn dieses ohne Anwesenheit von Kindern geschieht, ganz einfach, um in Ruhe alles wichtige besprechen zu können. In dem Gespräch wird auch der Betreuungsumfang besprochen, an welchen Tagen und zu welcher Zeit betreut werden soll, um pauschal die Betreuungskosten auszurechnen. An diesem Tag wird auch der Antrag auf Kostenübernahme für das städtische Amt für Kinder, Jugend und Familie 
mitgebracht, den Sie vom TagesmutterVerein e.V. oder auf Anfrage auch vom städtischen Amt für Kinder, Jugend und Familie erhalten. Dieser Antrag sollte spätestens 4-6 Wochen vor Betreuungsbeginn beim Amt für Kinder, Jugend und Familie abgeben werden. Dann erhalten Sie einen Bescheid über die anteiligen Kosten für die Betreuung, die Sie direkt an das Amt für Kinder, Jugend und Familie erstattet. Sie können anhand der Kostentabelle vergleichen, durch Betreuungszeit und monatliches Einkommen, wie hoch ihr Anteil in etwa sein wird.


3.Pädagogische Grundsätze

3.1 Bild vom Kind
Ein Kind ist ein vollwertiger Mensch mit einer eigenen Persönlichkeit und eigenem Charakter. Es lernt seine Welt aus eigenem Antrieb kennen, seine motorischen Fähigkeiten erlernt es in seinem eigenen Tempo und Rhythmus. Das Kind hat ein Recht auf Leben, Freiheit, Gesundheit, Liebe, erfüllte Grundbedürfnisse und Respekt.
Ein ruhiger, geduldiger Umgang mit viel Liebe und Geborgenheit ist essenziell für das Kind. Wichtig ist auch eine liebevolle Bezugsperson an die es sich wenden kann, eine auf das alter und der entsprechenden Entwicklung angepasste und immer gut vorbereitete sichere Umgebung. Nur so kann es sich nach seinem Bestreben gesund entfalten.
Jedes Kind ist so einzigartig und wertvoll, wir begegnen ihm mit Anerkennung und Wertschätzung.

''Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können'' -Konfuzius


3.2 Erziehungsziele
Durch meine eigene Intuition stellte sich immer wieder heraus, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Die vielen Bücher, die ich über Kleinkinder-Erziehung gelesen haben, die Qualifizierung, der 
Austausch mit anderen Müttern, die Hospitationen, eigene Erfahrungen als Mutter und die Arbeit mit den Kindern haben es mir bestätigt. Ich reflektiere oft meine eigene Erziehung, die ich erfahren habe als Kind und in wie weit sie mich geprägt hat. Welche Werte möchte ich vermitteln und wie gehe ich mit den Kindern um, um sie positive auf ihrem Weg in allem zu bestärken?

In erster Linie bin ich den Kindern ein Vorbild, ich lebe ihnen meine Werte vor, die als Orientierung dienen.
Ich bestreben eine bedürfnis- und beziehungsorientierte Erziehung an und die Werte Respekt und Akzeptanz, Achtsamkeit und Wertschätzung, Liebe und Harmonie, Ehrlichkeit und Freundlichkeit sind mir die wichtigsten die ich den Kindern vermitteln möchten.
''Liebe ist der Schlüssel zum Glück''


3.3 Lernen/Bildung
Ein Kind lernt jeden Tag. In dieser prägenden Lebensphase, dem Kleinkindalter, lernt und entwickelt es sich so rasant, wie in keiner weiteren seines Lebens.
Das Kind lernt von dem was es umgibt.
Ich lasse den Kindern viel Freiraum für ihre eigenen Fantasien.
Für die Bewegungsentwicklung ist es wichtig, dass die Kinder sich z.B. von allein aufrichten, sich an etwas hochziehen und dann auch allein ihre ersten Schritte machen. Unterstützen wir ein Kind beim Lernen zu sitzen oder zu laufen, kann es sein, dass wir die Schrittreihenfolge der Bewegungsentwicklung durcheinander bringen und dann bewegen sie sich mit dem Gefühl, dass sie sich auf ihren Körper nicht hundertprozentig verlassen können.
Die Umgebung gestalten wir anspruchsvoll und einladend. Was das Kind damit macht entscheidet es selbst. Hin und wieder bieten wir den Kindern kreative Spiele an. Das Kind entscheidet aber immer selbst, was es tun möchte. Es herrscht kein Zwang und kein Druck!
Uns ist es wichtig die Kinder im selbständigen Tun zu fördern, zum Beispiel beim Essen oder An- und Ausziehen. Die sprachliche Förderung ist uns eben so wichtig. Spielerisch geben wir den Kindern Anreize z.B. durch singen oder Fingerspiele neue Wörter zu lernen. Wir kommunizieren sehr viel mit den Kindern, ganz einfach auch in Alltagssituationen und begegnen dem Kind dabei auf Augenhöhe, sprechen klar und deutlich, so wird das Nachahmungsverhalten angeregt. Wir lesen ihnen jeden Tag etwas vor. Wir schauen gemeinsam Bücher an und reden über das, was wir dort sehen können.
Durch Lob und Anerkennung können die Kinder ihre Stärken und Talente entfalten und sich selbstbewusst entwickeln.

3.4 Angebote und Projekte
Ich biete den Kindern jeden Tag offene Spielangebote an, anhand eines Activitäts-Tablettes, wo jeden Tag ein neues Spiel drapiert ist. Das Kind entscheidet selbst, ob es sich damit beschäftigen 
möchte oder die Interessen doch woanders liegen. Ich frage die Kinder, ob sie Lust haben etwas zu malen oder zu kneten. Jeden Morgen sitzen wir alle zusammen in einem Kreis und machen Musik, singen oder erzählen Reime, dazu ein lustiges Fingerspiel. Auch hier liegt die Entscheidung bei dem Kind, ob es sich anschließen möchte oder vielleicht nur zuschauen oder etwas anderes machen möchte. Hin und wieder finden Projekttage statt an denen ich ein Thema besonders hervorhebe, das uns dann durch den ganzen Tag begleitet (z.B die kleine Raupe Nimmersatt)

In unserem kleinen Gartenanteil werde ich mit den Kindern ein kleines Beet anlegen wo wir Gemüsepflanzen und bunte Blumen anpflanzen werden.
Beim gemeinsamen Brot, Kekse und Waffeln backen haben die Kinder viel Freude und lernen den Umgang mit Lebensmitteln.

3.5 Rolle der Tagespflegeperson
Meine Rolle ist es die Eltern in der Betreuung des Kindes zu unterstützen und dem Kind eine liebevolle Bezugsperson zu sein, eine altersentsprechend schön angeregte Spielumgebung für das Kind zu schaffen und es im Wachsen und Lernen zu begleiten und zu fördern.

3.6 Regeln
In meiner Kindertagespflege gibt es ein paar einfache Regeln, die die Kinder ganz nebenbei in meiner täglichen Routine ohne Druck erlernen.
Es werden die Schuhe ausgezogen, wenn wir in den Spielbereich reingehen.
Nach dem wir draußen gespielt haben, waschen wir uns die Hände.
Gegessen wird nur am Tisch.
Wir gehen sorgsam und achtsam mit dem Spielzeug und unseren Mitmenschen sowie mit den Tieren um.

  

3.7 Beobachten und Dokumentieren
Im Alltag beobachte ich die Kinder sehr genau um sie besser kennen zulernen, was sie gerne spielen, wie sie sich verhalten und wie ihr Entwicklungsstand ist.
Kinder zu beobachten, heißt Kinder zu beachten.
Sie spüren die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die sie dadurch bekommen. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl.
Ich erstelle von jedem Kind einen Beobachtungsbogen, den wir mit den Eltern gemeinsam besprechen.


3.8 Eingewöhnungskonzept
Die Eingewöhnung findet nach dem 
Berliner Modell statt. Es gibt verschiedene Phasen.
Wir beginnen mit der 
Grundphase:
Die ersten drei Tage kommt das Kind zusammen mit einer Bezugsperson (es sollte wenn möglich nur eine und immer die gleiche Bezugsperson die Eingewöhnung begleiten) für 1 Stunde zum kennenlernen vorbei. Dabei hält sich die Bezugsperson im Hintergrund, ist aber präsent, wenn das Kind Kontakt aufnimmt. Am vierten Tag findet in der Regel die erste kurze Trennung von etwa 15- 30 Minuten statt, wenn das Kind schon soweit ist.
Dann beginnt die 
Stabilisierungsphase:
Im Laufe der nächsten Tage wird die Trennung immer mehr verlängert. Dies geschieht in kleinen Schritten und immer an das Kind angepasst. Die Eingewöhnung richtet sich also ganz individuell nach dem Kind.
Am Ende befinden wir uns in der 
Schlussphase:
Die Bezugsperson/das Elternteil hält sich nicht mehr in der Nähe auf. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind sich von uns trösten lässt, sich auf uns einlässt und in einer guten Stimmung spielt.
Die Eingewöhnung ist ein großes Ereignis für Eltern und Kind.
Es ist wichtig auf sein Bauchgefühl zu hören, ob man denn wirklich schon bereit ist sein Kind in eine Betreuung zu geben, denn Unsicherheit und Angst der Eltern übertragen sich immer auf das Kind. Kinder weinen viel bei der Eingewöhnungsphase, das ist normal und auch gut so, denn auch Trauer darf sein und ist zurecht bei einer Trennung von der Bezugsperson auszuleben. Auch wir Erwachsene sind traurig bei Trennungen, können unsere Gefühle nur schon unterdrücken und haben sie besser unter Kontrolle. Die Eingewöhnung dauert gewöhnlich 4-6 Wochen, man sollte sich also genug Zeit dafür einplanen, am besten mindestens 8 Wochen, da es ja auch zu krankheitsbedingtem Ausfall kommen kann.
Mit einer positiven und vertrauensvollen Einstellung gegenüber der Tagespflegeperson und auch dem eigenen Kind, steht einer guten Eingewöhnung nichts im Weg. Wir sind uns sicher, wir 
werden das gemeinsam mit viel Geduld und Freude meistern und blicken später auf eine schöne und liebevolle Betreuungszeit zurück. Wir freuen uns auf Euch.


4.Gesundheit und Ernährung

4.1 Art der Ernährung
Ich biete den Kindern eine gesunde, vollwertige, vegetarische Ernährung in Form von Frühstück, Mittagessen und einen Nachmittagssnack an. Zum Frühstück gibt es immer ein selbst gebackenes Vollkornbrot mit Frischkäse, Butter und Käseaufschnitt oder Gemüseaufstrichen, dazu Gemüse und Obst, beispielsweise Gurke, Paprika, Banane, Apfel usw.
Mir ist es wichtig, dass alle Kinder jeden Tag ein warmes, frisches und gesundes Mittagessen bekommen. Wir bekommen einmal in der Woche eine Kiste vom Demeter Hof mit frischen saisonalem Gemüse woraus wir leckere Gerichte zaubern. Zum Mittagessen gibt es auch immer einen gemischten Obstteller dazu. Am Nachmittag habe ich eine wechselnde Auswahl von Kinder-Müsli (Joghurt,Haferflocken, Obst), gesunde Muffins oder Waffeln, Bananenbrot und was uns noch so gesundes, leckeres für die kleinen Feinschmecker einfällt.
Für die ganz Kleinen wird das Essen individuell mit den Eltern abgesprochen.
Bei vorhandenen Allergien oder Unverträglichkeiten wird natürlich im Vorfeld genaustens darüber gesprochen und abgeklärt was gegessen werden darf und was nicht.
Zum trinken gibt es nur stilles Wasser und an besonderen Tagen auch mal einen ungezuckerten Früchtetee.

4.2 Gestaltung der Esssituation
Wir essen alle gemeinsam am Tisch. Jedes Kind hat seinen eigenen Sitzplatz. Vorab beginnen wir das Essen aber mit unserem Tischritual und sprechen unsern Tischspruch ''Viele kleine Fische schwimmen jetzt zu Tische, reichen sich die Flossen, dann wird kurz beschlossen, jetzt nicht mehr zu blubbern, sondern genüsslich zu futtern. Guten Appetit.'' Wir achten darauf, dass die Kinder in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre essen können. Sollte es einem Kind mal nicht schmecken hat es immer die Wahl noch etwas von seinem Frühstück zu essen oder bekommt alternative Obst, Joghurt oder Vollkornbrot mit Käse angeboten. Wenn alle Kinder fertig sind, wird sich am Tisch mit nassen Lappen das Gesicht und die Hände gewaschen.

4.3 Körperpflege und Hygiene
Die Kinder werden alle auf dem Wickeltisch gewickelt. Dies geschieht nach Bedarf und einmal bevor wir raus gehen und einmal vor dem Mittagsschlaf und auch am Nachmittag noch einmal. Da sich die Kinder draußen im Wald und auf dem Spielplatz voll entfalten dürfen, ist es eigentlich an der Tagesordnung, dass die Kinder dreckig werden. Nach dem wir vom aufregenden Ausflug wieder rein kommen, werden erstmal gründlich die Hände am Waschbecken an der Waschstation gewaschen und gegebenenfalls wird die Kleidung gewechselt.

4.4 Ruhephasen und Schlaf

Nach dem Mittagessen beginnt die Ruhephase. Es werden die Betten im Schlafraum aufgebaut. Der Raum wird etwas abgedunkelt und wir machen uns eine sehr sanfte Entspannungsmusik an. Wir lesen den Kindern noch etwas vor und dann dürfen sie friedlich schlummern. Wer nicht schlafen möchte mit dem beschäftigt sich einer von uns leise im Spielzimmer. Wir schauen Bücher an, puzzeln oder erzählen Geschichten.
Jedes Kind hat ein Recht auf Ruhe und Schlaf. Das Kind ist den ganzen Tag in Aktion, lernt und spielt ununterbrochen. Da sind Erholungsphasen sehr wichtig, um neue Energie zu tanken und um Erlebtes zu verarbeiten.

4.5 Bewegungsmöglichkeiten
Durch das Kletterdreieck mit Kletterrampe und Rutsche, das Balance Board und einem Krabbeltunnel, lässt sich in Handumdrehen ein toller Parkur für die Kinder aufstellen, um den Kindern auch drinnen genug Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Da wir so gut wie jeden Tag draußen sind, kommen die Kinder auf ihre vollen Kosten und können sich im Park und auf den Spielplätzen frei entfalten und austoben.


5.Exemplarischer Tagesablauf

Rituale und ein geregelter Tagesablauf sind für Kinder sehr wichtig. Das Einhalten der Zeiten des Tagesablaufes ist natürlich, durch ein uns wichtiges bedürfnisorientiertes Miteinander, nicht immer möglich und es können Abweichungen auftreten. Trotzdem dient der Tagesablauf einer groben Orientierung. An zwei Tagen in der Woche sind wir flexibel und bieten eine längere Betreuung an, bis 17.00 Uhr.

08.00 - 09.00 Uhr Bringzeit und freies Spielen

09.00 - 09.15 Uhr Morgenkreis (singen,tanzen, pädagogisches Angebot)

09.15 - 09.45 Uhr Frühstück

09.45 - 10.15 Uhr Pflegezeit, wickeln, anziehen

10.15 - 11.30 Uhr Draußen Aktivitäten / Kreative Spiele bei schlechtem Wetter 

11.45 - 12.15 Uhr Mittagessen

12.15 - 12.30 Uhr Pflegezeit, wickeln

12.30 - 14.00 Uhr Ruhiges Spielen / Mittagsschlaf

14.00 - 14.30 Uhr Nachmittagssnacks

14.30 - 15.00 Uhr gemeinsames Spielen

15.00 Uhr Abholung


6.Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern

Mein Ziel ist es, dass Sie mit ruhigem Gewissen Ihr Kind in sicheren Händen wissen. Ein liebevolles und vertrauliches Miteinander ist wichtig für einen guten Umgang.
Durch regelmäßige, offene und ehrliche Gespräche mit Ihnen können wir uns auf einer vertrauensvollen Ebene begegnen. Deswegen ist die Zusammenarbeit und der ständige Austausch mit euch Eltern für eine gute Erziehungspartnerschaft sehr wichtig.

Anhand eines ausgiebigen Gespräches vor Beginn der Betreuung, können wir alle wichtigen Anliegen besprechen und uns besser kennenlernen. Im weiteren Verlauf gibt es immer die Möglichkeit nach Bedarf Elterngespräche zu führen. Um dem Kind einen bestmöglichen Übergang vom Elternhaus in die Tagespflege zu ermöglichen, um seine Bedürfnisse, Wünsche und natürlich seine Gewohnheiten berücksichtigen zu können, ist es wichtig, ständig, offen und ehrliche enge Zusammenarbeit mit euch Eltern zu pflegen. Beim Bringen und Abholen besprechen wir die wichtigsten Anliegen und Ereignisse des Tages, wenn Ihr etwas wissen möchtet fragt uns gerne. Wir wünschen uns die nötige Offenheit und Zuverlässigkeit für ein freudiges Miteinander. Beidseitige Schweigepflicht ist für uns in der Tagespflegestelle eine wichtige Voraussetzung für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen uns Tagesmüttern und Eltern.

7. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Ich stehe im engen Kontakt mit dem TagesmütterVerein Freiburg e.V. und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg.
Zu einigen Tagesmüttern aus Freiburg habe ich eine sehr gute Verbindung, sodass wir uns häufig Austauschen und gegenseitige Anregungen geben. Auch zu anderen Tagesmüttern aus ganz Deutschland stehe ich im Kontakt durch soziale Medien.

8.Qualitätssicherung und Evaluation der eigenen Arbeit

Meine Qualität als Tagesmutter sichere ich durch:
- Ausübung der Qualifizierung (von 160 Unterrichtseinheiten) zur Fachfrau für Kindertagespflege. - 3-4 mal im Jahr findet das Stadtteilgruppen Treffen statt wo sich alle Tagesmütter des Stadtteils treffen, um sich auszutauschen.
- Teilnahme an den vorgeschriebenen Fortbildungen mehrmals im Jahr.
- Alle zwei Jahre ist es unsere Pflicht am erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kinder teilzunehmen, um immer auf dem neusten und sichersten Stand zu sein und die lebensnotwendigen Maßnahmen für den Notfall zu üben.
- Mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie und dem Tagesmütter Verein Freiburg e.V. stehe ich im ständigen Kontakt und Austausch.
- Regelmäßige jährliche Hausbesuche vom Amt für Kinder, Jugend und Familie und dem Tagesmütter Verein Freiburg e.V. finden statt.
- Durch Ausarbeiten von Fachliteratur.

Meine Arbeit evaluieren ich, in dem ich mich täglich reflektiere und mich stetig weiterentwickle. Ich achte darauf, dass es mir gut geht, um auch für Andere gut zu sein.


  • 8.1 Besondere Hygienemaßnahmen
    Die Hygiene bewahre ich uns anhand der regelmäßigen Hygieneschulungen und des 
    Infektionsschutzgesetzes. Es gibt von der UKBW aufgrund der Corona-Situation Schutzhinweise und einen Hygieneplan sowie einen Hygieneleitfaden für die Kindertagespflege vom Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg, denen ich bei meiner täglichen Arbeit natürlich nachgehe. Im Eingangsbereich befindet sich ein Desinfektionsspender, dort können sich die Eltern beim Betreten der Räumlichkeiten die Hände desinfizieren.

Die Quellen:

- ''Bewegungsförderung für Kleinkinder'' von Brigitte Wilmes-Mielenhaus Herder Verlag - ''Lasst mir Zeit'' von Emmi Pikler Pflaum Verlag
www.kleinstkinder.de
www.kinder-in-bewegung-kogress.de

- www.Kinderwaerts.de
- Schulisches Material aus der Qualifizierung